Ach du, die Sommernächte könnten so schön sein. Man sitzt noch ein bisschen draußen oder liegt im Bett bei offenem Fenster – und dann geht es los mit diesem Surren. Da weiß man gleich: Die Mücken sind wieder da. Wenn du trotzdem mückenfrei durch den Sommer kommen möchtest, dann helfen oft ein paar ganz einfache Dinge. Vieles davon kenne ich noch von früher – und manches mache ich heute noch genauso.
Was hinter Mückenstichen steckt
So ein Mückenstich ist eigentlich nichts Schlimmes, auch wenn er einen ganz schön zur Weißglut bringen kann. Die Mücke gibt beim Stechen ein bisschen Speichel in die Haut ab, damit dein Blut nicht gerinnt. Darauf reagiert dein Körper, und genau deshalb juckt es. Diese Rötung und Schwellung, die du siehst, ist also eine ganz normale Abwehrreaktion. Dein Körper passt einfach gut auf dich auf. Manche reagieren stärker, andere kaum – das ist ganz unterschiedlich.
Kleine Dinge, die schon viel ausmachen
Weißt du, ich halte es da ganz einfach. Es sind oft die Kleinigkeiten im Alltag, die schon einen Unterschied machen. Abends zum Beispiel lüfte ich kurz durch, solange es noch geht, und danach schaue ich, dass die Fenster gesichert sind. Wenn die Mücken erst einmal im Schlafzimmer sind, dann hast du verloren, das kennst du bestimmt auch. So ein einfaches Fliegengitter macht da wirklich einen Unterschied, und man schläft gleich viel ruhiger.
Und draußen oder am Abend ziehe ich mir lieber noch etwas Leichtes über. Ich weiß, bei Wärme greift man gern zu kurzen Sachen. Aber ein bisschen Stoff auf Armen und Beinen hilft oft mehr, als man denkt. Eine dünne Bluse oder eine leichte Hose reichen da schon völlig.
Und wenn ich draußen sitze, suche ich mir immer ein Plätzchen, wo ein bisschen Luft geht. Denn da, wo die Luft steht und es schön warm ist, fühlen sich die Mücken besonders wohl.
Manchmal sind es wirklich diese einfachen Gewohnheiten, die einem die Sommernächte angenehmer machen.
9 natürliche Düfte, die Mücken vertreiben
Wir hatten früher ja nicht viel Auswahl. Aber gerade deshalb haben wir uns auf das verlassen, was wirklich funktioniert. Und vieles davon ist bis heute gut.

Citronella ist eine Zitronengraspflanze, die den Geruch von Kohlendioxid und Milchsäure vertuscht. Mücken können uns dann nicht mehr riechen. Dazu verdünne ich ein paar Tropfen ätherisches Öl im Wasser und schon habe ich ein feines Spray.

Zitronengras funktioniert ähnlich wie Citronella, nur stärker. Für ein Spray mische ich 20-30 Tropfen ätherisches Zitronengrasöl mit 2 Tassen Wasser. Das Spray sprühe ich überall dort hin, wo ich mich draußen aufhalte und auf meine Kleidung. Zusätzlich könnt ihr Zitronengras im Haus anpflanzen.

Ein paar getrocknete Minzblätter hier und da aufhängen. Das hält nicht nur die Mücken fern, sondern duftet auch herrlich frisch.

Durch Eukalyptus wird der Geruchssinn der Mücken gestört, sodass sie uns nicht mehr finden können. Hierfür einfach etwas Eukalyptusöl auf die Handgelenke und Knöchel tropfen.

Wenn wir Knoblauch essen, werden unsere Pheromone beeinträchtigt und wir riechen für die Mücken anders. Das macht es den Mücken schwer, uns zu finden.

Insekten können den Geruch von Rosmarin nicht leiden. Die Pflanze hat einen starken, aber angenehmen Duft – zumindest für uns. Ihr könnt sie in eurem Garten anpflanzen, mit einer Lotion vermischen oder ein Spray herstellen. Ich lege auch gerne ein paar Rosmarinzweige mit auf den Grill. Durch die Hitze verteilt sich der Geruch im ganzen Garten und die nächste Gartenparty ist mückenfrei.

Stellt ein paar hübsche Lavendelsträuße im Haus auf oder mischt etwas Lavendelöl mit Wasser für ein herrliches Spray. Das schafft nicht nur eine beruhigende Atmosphäre, sondern hält auch die Mücken fern.

Diese Blumen sehen nicht nur schön aus, sondern halten auch die Mücken auf Abstand. Ein paar Ringelblumen in einer Vase auf dem Tisch reichen schon aus, um Mücken fernzuhalten.

Katzenminze enthält Nepetalacton. Der Geruch ist 10 Mal stärker als gewöhnliches Insektenspray. Das Kraut pflanze ich dafür in meinem Garten. Katzenminze könnt ihr aber auch in der Hand zerdrücken und das Öl auf der Haut verteilen. Allerdings dürft ihr euch nicht wundern, wenn euch die Katzen aus der Nachbarschaft einen Besuch abstatten.
Wann du genauer hinschauen solltest
In den meisten Fällen sind Mückenstiche harmlos. Aber wenn ein Stich sehr stark anschwillt, heiß wird oder du dich insgesamt nicht wohlfühlst, dann solltest du lieber einmal nachsehen lassen.
Gerade wenn du weißt, dass du empfindlich reagierst, geh auf Nummer sicher. Und wenn du unsicher bist, ist ein kurzer Besuch beim Arzt immer die richtige Entscheidung.
Ein Wort zum Schluss
Der Sommer geht immer viel zu schnell vorbei. Da sollte man sich die schönen Abende nicht von ein paar Mücken verderben lassen. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit und ein paar alten Tricks kannst du dir viel Ruhe zurückholen.
Und sag mal:
Was hat dir früher am besten gegen Mücken geholfen?
Machst du abends noch das Fenster auf – oder lässt du es lieber zu?
Hast du deinen eigenen kleinen Trick für ruhige Sommernächte?
Pass gut auf dich auf, und genieß die warmen Tage.
Alles Liebe, Dein Oma Lenchen

